Sony Xperia Z3 Dual-SIM: Der neue Star am Zwei-Karten-Himmel

Im Sommer hatte ich  meinen Versuch, das HTC One (M8) Dual-SIM als Haupt-Smartphone zu verwenden, abgebrochen. Das Gerät ist zwar nach wie vor das einzige Highend-Dual-SIM-Smartphone auf dem deutschen Markt. Dieser Umstand gleicht aber nicht den Nachteil aus, dass man auf LTE 800 verzichten muss und die für Datendienste genutzte SIM-Karte nicht softwaremäßig umschalten kann.

Sony Xperia Z3 Dual-SIM
Sony Xperia Z3 Dual-SIM

Während meines Florida-Urlaubs sickerte über einen Hobbyfreund die Information durch, dass die Dual-SIM-Version des Sony Xperia Z3 genau diese Nachteile nicht hat. Das Gerät hat in der Version D6633 nicht nur alle für den deutschen Markt relevanten LTE-Frequenzen an Bord, sondern ist darüber hinaus sehr breit aufgestellt, wenn es um die 4G-Unterstützung geht: 700, 800, 850, 900, 1700, 1800, 1900, 2100 und 2600 MHz verrät das Datenblatt. Das ist mehr als ordentlich.

Obwohl ich gerade erst das Samsung Galaxy S5 und das Oneplus One bestellt hatte und eigentlich überhaupt keinen Etat mehr für ein weiteres Android-Smartphone hatte, bestellte ich mir das Sony Xperia Z3 Dual-SIM. Auf dem deutschen Markt ist das Smartphone eigentlich gar nicht zu bekommen. GSMNation.eu liefert aber aus den USA und schon verzollt zuverlässig innerhalb von zwei Werktagen nach Deutschland. Auch auf eBay findet man das Modell bei einigen Händlern, aber zu schlechteren Konditionen.

Im Gegenzug zur Bestellung des Sony-Smartphones trennte ich mich vom Samsung Galaxy S5, vom Oneplus One und auch vom Motorola Moto G Dual-SIM (2013). Aus drei mach eins ist zwar auf den ersten Blick kein gutes Geschäft, zumal ich als weitere Android-Smartphones jetzt nur noch das Samsung Galaxy Express 2, das Vodafone Smart 4 power und das Vodafone Smart 4 turbo – allesamt Einsteiger-Geräte – hier habe. Doch der Umstieg hat sich definitiv gelohnt.

Nachdem ich das Sony Xperia Z3 Dual-SIM eingerichtet hat, dient es mir seit gestern Abend als Hauptgerät, in dem sich meine geschäftliche o2-SIM und meine private Telekom-Karte befinden. Dabei erfüllt das neue Smartphone, das derzeit Android 4.4.4 läuft, auch alle Anforderungen: Alle LTE-Frequenzen, GSM und UMTS sowieso, ein starker Prozessor mit viel Arbeitsspeicher, so dass das System absolut flüssig läuft.

Das Handy ist hochwertig verarbeitet, allerdings ist die Oberfläche sehr glatt, so dass es auf ebenfalls glattem Untergrund wie ein Eishockey-Puck rutscht. Das ist extrem unpraktisch. Der Klingelton könnte etwas lauter wiedergegeben werden. In lauter Umgebung werde ich wohl eingehende Anrufe eher durch die Vibration der Pebble Smartwatch mitbekommen als durch den Rufton.

Zudem ist der Sound der Lautsprecher sowohl bei Telefonaten als auch für die Wiedergabe von Webradio, Podcasts etc. nicht ganz so gut wie beim HTC One (M8) Dual-SIM. Der Klang ist aber immer noch im Vergleich zu anderen Smartphones überdurchschnittlich gut.

Das Display ist hervorragend, die Kamera macht gute Fotos und die Dual-SIM-Funktion ist hervorragend umgesetzt worden. LTE habe ich bereits getestet: läuft einwandfrei. Fast schon an ein Wunder grenzt der Akku. Selbst ein iPhone 6 Plus zwinge ich je nach Nutzungsverhalten spätestens am Nachmittag in die Knie, wenn ich keine Möglichkeit zum Nachladen habe. Es ist jetzt 23.30 Uhr und das Sony Xperia Z3 Dual-SIM ist seit 7 Uhr nicht mehr mit dem Ladekabel verbunden. Trotz extrem intensiver Nutzung habe ich noch 37 Prozent Akkukapazität. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich zum letzten Mal ein Smartphone mit einer derartigen Akku-Leistung hatte.

Ich bin sehr zufrieden mit dem Gerät und möchte es nicht mehr missen. Allerdings stelle ich mir die Frage, warum Sony die Dual-SIM-Version nicht auch ganz offiziell in Deutschland verkauft. Natürlich werden die Mobilfunk-Netzbetreiber hier weniger als Kooperationspartner für die Vermarktung in Frage kommen. Über Amazon und Media Saturn – um nur wenige Beispiele zu nennen – sollte sich das Handy aber auch hierzulande gut vermarkten lassen.

HTC zeigte sich auf Nachfrage mit dem Verkauf des One (M8) Dual-SIM recht zufrieden. Der Absatz sei am “oberen Ende der allerdings niedrigen Erwartungen”, die man im Vorfeld hatte. Dabei wird das exklusiv bei Saturn und Media Markt verkaufte Gerät nicht einmal beworben.

Ich denke schon, dass das Thema Dual-SIM auch hierzulande für viele Nutzer interessant sein könnte, wenn es denn ein attraktives Geräte-Angebot gäbe, was leider nicht der Fall ist. Und die Recherche nach Händlern im Ausland, die möglicherweise auch nach Deutschland liefern, dürfte für normale Nutzer, die sich nicht gerade als Nerd bezeichnen, eher ausscheiden.

Kürzere Latenzzeiten und mehr Breitband-Coverage: Darum ist LTE so wichtig

Seit einigen Monaten berichten Neukunden des Telekom-Discounters congstar immer wieder, dass sie anders als bei früheren Verträgen keine Freischaltung mehr für das LTE-Netz der Deutschen Telekom bekommen, so dass der mobile Internet-Zugang auf GPRS und UMTS beschränkt ist.

Es ist aber so, dass der Tarif, den ein Neukunde wählt, ausschlaggebend dafür ist, ob eine LTE-Freischaltung erfolgt oder nicht. Meine am 9. Mai 2014 aktivierte congstar-SIM funkt auch im 4G-Netz der Deutschen Telekom, was für die Internet-Nutung natürlich sehr hilfreich ist.

LTE mit congstar am Blackberry Q10
LTE mit congstar am Blackberry Q10

Ohne LTE müssen Nutzer der seit einigen Monaten angebotenen Varianten einer Allnet-Flatrate auskommen. Auch nach einem Tarifwechsel in eines dieser Preismodelle muss man sich von LTE verabschieden. Nicht bekannt ist mir, ob die Smart-Tarife von congstar LTE-fähig sind oder nicht.

Der LTE-Internet-Zugang ist bei congstar – genauso wie der UMTS-Zugang – auf 7,2 MBit/s im Downstream begrenzt. Man profitiert aber von den im 4G-Netz üblichen geringeren Latenzzeiten und einer besseren Breitband-Internet-Abdeckung insgesamt.

Schon jetzt versorgt die Deutsche Telekom einige Regionen nur mit GSM und LTE, nicht aber mit UMTS. Auch meine Heimat-Basisstation soll nur LTE 800 und eine Vorbereitung für LTE 1800 bekommen, UMTS ist hier von der Deutschen Telekom nicht geplant.

Auch in Gebieten mit guter UMTS-Abdeckung kann die zusätzliche LTE-Nutzungsmöglichkeit von Vorteil sein. Zum einen sind die physikalischen Ausbreitungsbedingungen auf den von der Telekom in erster Linie für LTE genutzten Frequenzen um 800 und 1800 MHz besser als im UMTS-Band bei 2100 MHz. So kann der LTE-Empfang besser als das UMTS-Signal am gleichen Ort sein.

Noch entscheidender ist aber die immer noch steigende Nutzerzahl, die dafür sorgt, dass das UMTS-Netz aller Betreiber zum Teil unter Überlastungserscheinungen leidet. So kann der Datenfluss über 3G schon mal ins Stocken geraten, während man über 4G bequem den Internet-Zugang nutzen kann.

126. PUG-Frankfurt Treffen am 12. Juni 2013

Kurzbericht von Markus – Blogger von SmartPhoneFan

iOS7 und Handy-Gruppenfoto: Das war das PUG-Frankfurt-Treffen im Juni

Am vergangenen Mittwoch fand wieder das monatliche Treffen der Palm User Group (PUG) Frankfurt statt. Dieses Mal hatten wir sogar einen HP Pre3 mit am Tisch. Das Gerät war sogar sehr gut erhalten und der stolze Besitzer teilte uns mit, HP habe sogar noch einmal ein webOS-Update veröffentlicht. Grund: Der Appstore wäre aufgrund eines ablaufenden Zertifikats ansonsten bald nicht mehr nutzbar.

Ansonsten haben wir jede Menge neuere und auch ältere Smartphones für ein “Gruppenfoto” zusammengetragen – in Vorbereitung auf eine Veranstaltung aller Frankfurter User Groups, an der auch die PUG teilnimmt. So gab es ein Wiedersehen mit Palm-Handhelds, aber auch mit dem Nokia E61, dessen Nachfolger E61i ich seinerzeit auch besessen habe.

Natürlich haben wir uns auch iOS7 auf meinem iPhone 5 angesehen. Speziell an diesem Abend zeigte sich allerdings, dass die aktuelle Beta-Software noch sehr akkuhungrig ist. Ich verließ mit einem Akkustand von 90 Prozent gegen 18.45 Uhr das Auto. Als ich gegen 23 Uhr wieder einstieg, war ich bei 2 Prozent.

Allerdings stellte ich im Nachgang zum Treffen auch fest, dass vor allem SIM-Karten aus dem E-Plus-Netz zu diesem hohen Akkuverbrauch führen. Mit einer Telekom- oder Vodafone-Karte ist der Verbrauch bei weitem nicht so hoch. Diesen Effekt beobachtete ich in der Vergangenheit auch mit offiziellen iOS-Firmware-Versionen – wenn auch bei weitem nicht so ausgeprägt wie mit iOS7 Beta 1.

Die PUG auf dem Frankfurter Usergrouptreffen

Am 15. Juni 2013 trafen sich alle, na ja einige, Frankfurter usergroups zu einem gemeinsamen Regionaltreffen in der Stadthalle von Bergen-Enkheim.
Eine Mischung aus Messe und Kongress sollte es werden, damit sich die einzelnen Gruppen gegenseitig kennenlernen können. Etwa 90 Leute von einem Dutzend Gruppen waren am Sonntag vormittag präsent. Softwaregrupppen, wie typo3, Drupal und r,  Hardwarebastler vom ccc und Hackerspace Frankfurt e. V. sowie politisches von Wikipedia und den Fellows der FSFE und natürlich wir als PUG/mobile user group; alle konnten sich an einzelnen Tischen vorstellen und miteinander ins Gespräch kommen.
Als Key-Note-Vortrag hat unter anderem der Verlag o’reilly vorgestellt, wie er mit User-Groups zusammenarbeitet um sein Buchprogramm zu entwickeln, zu testen, und sogar Autoren zu finden. Ausserdem gab es einen interessanten Vortrag zur Arbeit an freier Software am Beispiel der KDE Developer Community.
Wir als PUG/mobileUserGroup hatten an unserem Stand ein kleines Handheld-Museum aufgebaut. Von „Plain old Mobiles“ über PalmOS und WebOS bis zu aktuellen iOS/Android-Geräten inklusive diversen Zubehörs war fast alles Material aus der 10jährigen Geschichte unserer PUG vorhanden. Es gab einiges Interesse an den Geräten und an unserer PUG. Viele interessante Gespräche und Fachsimpeleien waren die Folge.
Es gab auch klein-Vorträge („workshops“) zu verschiedenen Themen. Interessant war zB der Vortrag von QR Code ART zu QR-Codes, bei dem nicht nur technische, sondern auch grafische-künstlerische Aspekte und viele praktische Anwendungen vorgestellt wurden. In einem Vortrag über Audacity wurde anhand von praktischen
Beispielen die Vorgehensweise bei der Nachbearbeitung von Tonaufnahmen bis zur fertigen CD verständlich gemacht.

Weitere Informationen:

125. PUG-Frankfurt Treffen am 08. Mai 2013

Kurzbericht von Markus – Blogger von SmartPhoneFan

Vier Blackberry-Nutzer beim Mobile User Treffen in Frankfurt am Main

Am vergangenen Mittwoch, 8. Mai, fand wieder das monatliche Mobile User Treffen in Frankfurt am Main statt. Ich hatte das Blackberry Q10 im Gepäck, das auch große Beachtung bei den Hobbyfreunden fand. Endlich wieder ein aktuelles Tastatur-Smartphone ­ so wie man es früher auch von Palm, Nokia oder auch Motorola kannte.

Einmal mehr stellten wir fest, dass sich das Blackberry-10-Betriebssystem ein bisschen wie webOS „anfühlt“. Insbesondere die Gesten-Steuerung erinnert sehr an das frühere Palm-Betriebssystem.

Erstaunt war ich, dass dieses Mal gleich vier Blackberry-Besitzer auf dem Treffen vertreten waren. So besuchte auch Andy von Macberry.de wieder den Smartphone-Stammtisch. Er hatte neben dem Playbook auch wieder das Dev Alpha B im Gepäck, während erstaunlicherweise kein Blackberry Z10 mit am Tisch war. Dafür hatten wir zwei weibliche Gäste, die mit einem Bold- bzw. Torch-Modell unterwegs waren.

Neben der Hardware ging es beim Treffen auch wieder um Anbieter und Tarife so zum Beispiel die Vor- und Nachteile des Abschlusses eines Vertrags bei einem Mobilfunk-Netzbetreiber anstelle einer Discounter-Karte, um Neuheiten, die bei simquadrat demnächst zu erwarten sind und um LTE. Dabei fassten wir zusammen, unter welchen Umständen LTE nutzbar ist, was es kostet und wo der neue Mobilfunkstandard Sinn macht.

124. PUG-Frankfurt Treffen am 10. April 2013

Das war das PUG-Frankfurt-Treffen am vergangenen Mittwoch

Nachdem ich im März urlaubsbedingt ausgefallen war, habe ich am vergangenen Mittwoch wieder das Treffen der Palm User Group Frankfurt / Mobile User Frankfurt besucht. Interessanteste Neuigkeit war diesmal die Prepaidkarte von simquadrat, die zwei der Teilnehmer bereits besitzen. Wir haben dann den anderen Besuchern des Treffens die Vorzüge dieser Karte aufgezeigt.

Ein weiteres Thema waren abermals Dual-SIM-Handys. Dabei sind wir zu dem Schluss gekommen, dass es nach wie vor an höherwertigen Geräten mangelt. In der Preisklasse unter 200 Euro hinterlässt das Alcatel One Touch Ultra 997D ein gutes Bild. Ich besitze dieses Gerät ja auch und habe sogar schon zweimal kleinere Software-Updates erhalten. Das kennt man von den Pearl-Geräten nicht.

Gesprochen haben wir auch über die Zukunft von Blackberry. Hier bleibt abzuwarten, wie die neuen Geräte Z10 und Q10 vom Markt angenommen werden. Das Blackberry Q10 ist vor allem für Fans von Tastatur-Smartphones sehr interessant, ist es doch fast das einzige neue Modell, das in der jüngeren Vergangenheit vorgestellt wurde.

Nicht zuletzt war auch Apple ein Thema auf dem Treffen. Dabei kamen wir zu dem Schluss, dass ein iPhone vielleicht nicht ganz so viel kann wie ein Android-Smartphone. Dafür ist es „out of the box“ direkt verwendbar, während man bei Android viel basteln muss, um das Gerät nach den eigenen Vorstellungen einzurichten.

Auch webOS als letztes Palm-Betriebssystem war am Tisch vertreten ­ allerdings nur in Form des HP TouchPad, das zudem mit Android genutzt wurde. Einerseits ist es nach wie vor bedauerlich, dass HP das webOS-System aufgeeben hat. Andererseits habe ich auch meine Zweifel, ob sich die Plattform hätte durchsetzen können.

Die aktuelle Situation zeigt, dass es mit Android und iOS zwei marktbeherrschende Plattformen gibt. Dazu steigen die Marktanteile von Windows Phone, das sich ­ mit großem Abstand zu iOS ­ allmählich als dritte Kraft etabiliert. Aber selbst Blackberry tut sich sehr schwer, um wieder an alte Erfolge anknüpfen zu können.

PalmSonntag 2013 in Frankfurt

Kurzbericht von @Snoogerine

Zum PalmSonntag trafen sich 13 ExPalm-, WebOS-, Android-, und iOS-Freunde im Frankfurter Restaurant „Zum Adler“ um miteinander in Erinnerungen zu schwelgen, sich über die aktuellen Gadgets auszutauschen und miteinander zu klönen. Neben einigen wenigen iOS-Geräten lagen vorwiegend WebOS- und Android- Spielzeuge auf dem Tisch. Dazu kamen natürlich jede Menge Kabel, Tastaturen, Mäuse zum Koppeln ans Handy oder Tablet, einige externe Akkus zum Nachladen eine PirateBox und – man lese und staune – einige analoge Füller, SpacePen, Moleskine, Field Notes und Geld- bzw. Kartenboxen aus Metall, deren Namen ich promt nicht mehr auf dem Schirm habe. Kann aber nachgeliefert werden :-) Leider hat es nicht geklappt, dass die PebbleSmartwatch noch passend geliefert wurde. Ich hätte sie sehr gerne gesehen und befühlt, aber ich habe auch so einige nette Anregungen und Ideen mit nach Hause nehmen können!
Nach einigen Stunden Zusammensitzen führte uns der Weg zurück in „unseren Wald“, die anderen Teilnehmer verteilten sich in alle Himmelsrichtungen. Danke für den schönen und interessanten Nachmittag! Ich hoffe, wir sehen uns dieses Jahr nochmal, ob in Köln, in Bremen, am Edersee oder Zwischendurch wenns einfach mal passt! Und das nächste Treffen am PalmSonntag kann ja vielleicht schon Mittags beginnen?!?

122. PUG-Frankfurt Treffen am 13. Februar 2013

Kurzbericht von Markus – Blogger von SmartPhoneFan

Das war das PUG-Frankfurt-Treffen am vergangenen Mittwoch Wie immer am zweiten Mittwoch im Monat fand am vergangenen Mittwoch wieder das Mobile User Treffen Frankfurt statt, das bislang auch unter der Bezeichnung Palm User Group Frankfurt bekannt war. Dirk Kreiskott, unser Organisator, konnte krankheitsbedingt nicht am Treffen teilnehmen und auch Henning Gajek musste kurzfristig wieder absagen.

So waren wir insgesamt eine etwas kleinere Runde. Erwartungsgemäß fand vor allem das Blackberry Z10 Beachtung, zumal das Gerät in Deutschland derzeit noch nicht erhältlich ist. Dabei stellten wir auch fest, dass die Gestensteuerung ein bisschen an webOS erinnert. Ganz exklusiv hatten wir auch ein Blackberry 10 Dev Alpha B mit am Tisch. Dabei stellten wir fest, dass Blackberry hier einige Software-Funktionen ausgeblendet hat, die am Blackberry Z10 problemlos nutzbar sind (beispielsweise die Möglichkeit, den anhand der eingelegten SIM-Karte ausgewählten APN für die Datenverbindung zu editieren).

Neben Blackberry dominierte Android das Treffen. iOS war in Form meines iPhone 5 vertreten, das ich aber auch nur bei mir hatte, da es mein o2-Handy ist und ich weiß, dass an unserem Stammtisch im Restaurant Adler o2 noch die beste Chance auf eine UMTS-Verbindung bietet, während die anderen Netze maximal mit GPRS oder EDGE, teilweise aber auch überhaupt nicht vertreten sind.

Trotz der etwas kleineren Runde war das Treffen wieder sehr gelungen. Gegen 22.30 Uhr trat auch der „harte Kern“ die Heimreise an.

Lenovo IdeaTab A2107 – Ein 7-Zoll dual-sim Tablet

Testbericht von Jan

Da mein HP Veer manchmal doch sehr klein ist, wollte ich ihn mit einem kleinen Tablet ergänzen. Das Nexus 7 hatte ich dafür ins Auge gefasst. Im Laden (conrad) hat mir ein kompetent erscheinender Verkäufer dann ein anderes Gerät schmackhaft gemacht: das frisch eingetroffen Lenovo IdeaTab A2107A. Entgegen meiner sonstigen Gewohnheiten hab ich das dann tatsächlich ohne große Recherche gekauft. Die Spezifikationen und der Preis von 199€ haben mich überzeugt.

Die wichtigsten Specs:

  • android 4.0.3 (Ice Cream Sandwich)
  • 7″ display 1024×600 umts,
  • dualsim(!)
  • 16GB interner Speicher microSD-Karten-Slot
  • Kamera vorne und hinten
  • Gewicht 400g

Weitere Details auf der Herstellerseite

Der Lieferumfang ist minimalistisch: ein microUSB-Kabel mit passendem Steckdosen-Netzteil für Datenübertragung und zum Laden. Das wars dann schon. Ein Headset ist nicht dabei. Doku ist praktisch nicht vorhanden: minimale Schnellstarteinleitung, Sicherheitshinweise. Es gibt auch keine CD. Online gibt es ein Webhandbuch mit ein paar Basis-Informationen zur Bedienung. Da wünscht man sich schon etwas mehr.

Hardware

Das Gerät ist mit seinen 400g in der Hand relativ schwer. Als eReader ist es mir zu schwer um es längere Zeit in der Hand zu halten. Es wirkt aber gleichzeitig stabil und hochwertig. Angeblich ist es durch einen stabilen Metallrahmen sehr stoßfest. Ein Praxistest meinerseits steht da allerdings noch aus.
Das 7″ (17,8cm) Display mit einer Auflösung von 1024×600 ist schön brilliant und scharf. Es spiegelt allerdings sehr stark und ist dadurch bei starkem Sonnenlicht schlecht ablesbar. Es ist auch kein Gorilla-Glas o.ä. Nach einem Monat Einsatz im Rucksack hat es schon ein paar Kratzer abbekommen.
Der Akku ist nicht austauschbar, einen Knopf für hard-reset gibt es nicht. Es ist mir bisher einmal gelungen das Gerät so aufzuhängen, dass es nicht resettet werden konnte und ich warten musste bis der Akku leer war.

Die Dual-Sim-Karte ist natürlich ein ungewöhnliches Feature. Das Gerät hat zwei Slots für SIMs in klassischer Standardgröße. Ein Wechsel der Karte wird erst nach Geräteneustart erkannt. Nur einer der Slots kann UMTS, der andere nur G2. Da Telefonie mit dem Gerät nicht möglich ist, ist die Zielgruppe für Dual-Sim-Datenverkehr schon etwas klein. Das Feature ist wohl für Vielreisende oder Grenzbewohner interessant.

 

Die beiden Kameras sind qualitativ mau. Die Frontkamera (0,3 MP) reicht gerade für Videochat. Die Kamera auf der Rückseite (2 MP) bringt bei guten Lichtverhältnissen akzeptable Bilder, mehr aber auch nicht. Einen Blitz gibt es nicht.
Das Gerät hat einen Steckplatz für eine MicroSD-Karte, so das man den internern Speicherplatz von 16GB einfach erweitern kann.
Eine LED um Benachrichtigungen anzuzeigen fehlt leider.

Software

Betriebssystem ist Google Android 4.0.3 (Ice Cream Sandwich). Es hat ziemlich wenige herstellerspezifische Modifikationen.
Das 9-Zoll Schwestgerät A2109A hat kürzlich ein offizielles Update auf Android 4.1.1 Jelly Bean erhalten. Es ist zu hoffen, das der 7-Zöller das dann auch bald erhält.
Das ganze System läuft recht flüssig (1 GHz Cortex A9 Prozessor), auffällige Hänger hab ich nicht festgestellt.
Wie heutzutage leider üblich hat Lenovo ab Werk einen Haufen unnötiger Software vorinstalliert. Ein paar Spielchen und kleinere Tools. Aber auch Norton Tablet Security, das nach 30 Tagen abläuft, aber nicht deinstallierbar ist und dann dauernd wegen Ablauf rumnervt. Und noch eine ganze Handvoll Programme, deren Funktion ich noch nicht rausbekommen habe, da man sie erst nach einer Registrierung nutzen kann. Dafür hat Lenovo einen eigenen App-Shop installiert. Dessen Dienst wurde allerdings im September 2012 eingestellt, die Anwendung lässt sich aber leider trotzdem nicht entfernen.

Ich werds wohl bald rooten müssen, um die überflüssigen Apps entfernen zu können und zu probieren ob man nicht doch damit telefonieren kann.

Fazit

Auch nach ca 2 Monaten Gebrauch bin ich ganz zufrieden mit dem Tablet. Die 7-Zoll-Größe ist für meine Einsatzzwecke ideal. Akkulaufzeit dicke ausreichend. Größere Mängel sind mir nicht aufgefallen.
Das Preis-Leistungsverhältnis empfinde ich als sehr gut.

Pro

  • Stabil
  • Gutes Display
  • MicroSD-Karte
  • Dual-SIM
  • Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis

Contra

  • Kamera hat schlechte Qualität
  • Akku nicht austauschbar
  • Schlechte Doku

121. PUG-Frankfurt Treffen am 9. Januar 2013

Kurzbericht von Markus – Blogger von SmartPhoneFan<

Frankfurter Smartphone-Usertreffen mit „totem Handy“ als StarGestern Abend fand wieder das Frankfurter Smartphone-Usertreffen im Stadtteil Ginnheim statt. Das Treffen ist aus der Palm User Group Frankfurt hervorgegangen und in der Tat hatten wir dieses Mal immerhin zwei Geräte mot webOS am Tisch.

Besonders spannend fand ich dieses mal aber ein Samsung Galaxy S2, das beim Versuch, ein Custom-ROM einzuspielen, seinen Geist aufgegeben hat. Wir haben das Gerät eingehend untersucht. Es funktioniert in der Tat nicht mehr. Es lässt sich nicht einschalten, das Display leuchtet nicht mehr und es reagiert auf keinerlei Eingaben.

Der Samsung-Service, den der Eigentümer des Smartphones bereits eingeschaltet hatte, wollte sich dem ³toten Handy² ebenfalls nicht annehmen. Angeblich fehlen irgendwelche Daten. Ob es noch Hoffnung gibt, das Gerät wieder zu neuem Leben zu erwecken, ist derzeit nicht absehbar.

Ansonsten war es wieder ein schöner Abend, bei dem neben dem Smartphone-Thema auch über Digitalradio gefachsimpelt wurde. Als Betriebssystem dominierte am Tisch abermals Android. Ich hatte aber auch das iPad mini im Gepäck, das zur Ansicht ebenfalls herumgereicht wurde

Mobile Users Frankfurt am Main aka PUG Frankfurt